Coronavirus: Homeoffice als Alternative

Immer mehr Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern Homeoffice. Deloitte Österreich gibt Tipps dazu.

Wien – Wenn Schulen sowie Kindergärten schließen, werden all jene Berufsgruppen, denen es möglich ist, von zuhause aus arbeiten. Dazu gibt Deloitte Österreich wichtige Tipps:

1. Klarheit formulieren: Unternehmen sollten ihre Erwartungen im Homeoffice klar an ihre Mitarbeiter kommunizieren. Laut Deloitte seien generelle Spielregeln hilfreich. „Homeoffice bedeutet nicht, rund um die Uhr verfügbar zu sein oder arbeiten zu müssen. Es braucht hier klare Vereinbarungen zwi-schen Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, betont Christian Havranek, Partner bei Deloitte Österreich.

2. Homeoffice vereinbaren: Die Heimarbeit darf nicht einseitig angeordnet werden, sondern muss zwischen Arbeitgeber und -nehmer vereinbart werden. Dabei ist eine zeitliche Befristung bzw. ein Widerrufsvorbehalt auszuspre-chen, um zukünftige Rechtsansprüche zu vermeiden.

3. Führungskräfte hinzuziehen: Diese haben eine große Vorbildwirkung und sind Multiplikatoren. „Während im Büroalltag die Absage eines Meetings oft nicht gravierend ist, sollten sich Führungskräfte mit jenen Mitarbeitern, die ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßig abstimmen“, empfiehlt Barbara Kellner, Managerin bei Deloitte Österreich.

4. Flexibel bleiben: Unternehmen sollten versuchen, in der aktuellen Situation flexibel zu bleiben. So können auch Mitarbeiter, deren Tätigkeiten nicht auf den ersten Blick idealtypisch für Homeoffice geeignet sind, manche Aufgaben für einen befristeten Zeitraum durchaus produktiv von daheim aus er-ledigen.

5. Ausstattung evaluieren: Unternehmen sollten klären, bei welchen Mitarbei-tern ein Nachrüsten mit Laptop oder Smartphone sinnvoll und möglich ist. Instant-Messaging-Dienste werden mittlerweile bei vielen Unternehmen eingesetzt. „Viele Mitarbeiter wissen aber nicht, wie man diese Tools für Videokonferenzen nutzt. Die Einsatzmöglichkeiten und Funktionen sind rasch erklärt und erweitern die Möglichkeiten der Zusammenarbeit“, so Kellner.

6. Aus Erfahrungen lernen: Gerade in Ausnahmesituationen sollten Unternehmen auf Rückkoppelungsschleifen achten. Verbesserungspotenziale sollten identifiziert und besprochen werden.

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