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Jobportrait: Steinmetz - Mit Hammer, Meißel und PC
Sie formen, gestalten, beschriften, verlegen, und restaurieren Natur- und Kunststein: Steinmetze wie Lukas Reich bringen einen uralten Handwerksberuf in die Jetztzeit.

Innsbruck – Es braucht millimetergenaues Arbeiten: Lukas Reich bearbeitet einen schwarzen Granitstein aus Afrika, der bereits morgen als Arbeitsplatte in die Küche eines Kunden eingebaut werden soll. Mit einer Fräsmaschine und dann mit einem Winkelschleifer fertigt der 31-Jährige den Ausschnitt für das Spülbecken. „Was viele nicht wissen: Ein guter Steinmetz braucht viel Gefühl. Das bekommt man mit der Zeit“, erklärt Reich.
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Um interessante Einblicke abseits des Familienbetriebs zu gewinnen, hat Reich seine ersten zwei Lehrjahre in einem befreundeten Steinmetzbetrieb absolviert, bevor er dann in das Unternehmen seines Vaters eingestiegen ist. „Mich faszinieren die vielen Tätigkeitsbereiche eines Steinmetzes. Außerdem hat man jeden Tag ein Erfolgserlebnis“, bringt Reich die Begeisterung für seinen Beruf auf den Punkt.
Steinmetz ist einer der ältesten handwerklichen Berufe überhaupt. Nach wie vor kommt altes Handwerkszeug wie Hammer und Meißel zum Einsatz. Kombiniert wird die Tätigkeit aber inzwischen mit computergesteuerten Anlagen. Steinmetzinnen und Steinmetze bearbeiten Natur- und Kunststein und fertigen daraus etwa Küchenarbeitsplatten, Böden, Wände, Fensterbänke oder auch Grabsteine. Überall, wo Stein im Einsatz ist, kommt die Steinmetzin bzw. der Steinmetz ins Spiel. „Vereinfacht gesagt: Was der Tischler mit Holz macht, machen wir mit Stein“, erklärt Reich. Rund 60 verschiedene Natursteine aus aller Herren Länder hat der Junior-Chef im Lager. Zusammen mit den Kunden wird das Material ausgewählt, anschließend werden am Computer die Entwürfe digitalisiert und das Werkstück gefertigt.
Neben der Herstellung von Steinerzeugnissen gehört auch das Verlegen von Boden-, Wand- und Stufenplatten sowie auch das Versetzen von Grabmälern zu den Tätigkeiten von Steinmetzinnen und Steinmetzen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Restaurierung und Denkmalpflege. Die diffizile Arbeit erfordert viel Fingerspitzengefühl und gute geschichtliche Kenntnisse. „Das schöne ist: Als Steinmetz kann man seiner Kreativität oft freien Lauf lassen und sich verwirklichen. Das ist in Stein gemeißelt“, lacht Reich.
Berufsportrait
Voraussetzungen: handwerkliches Geschick, körperliche Fitness, technisches Verständnis, sorgfältiges und genaues Arbeiten, Sinn und Gespür für Kreativität und Ästhetik.
Ausbildung: Steinmetz ist ein dreijähriger Lehrberuf. Die Landesberufsschulen befinden sich in Wals (Salzburg) und in Schrems (Niederösterreich).
Von Denise Neher, erschienen am 26.11.2022 in der Tiroler Tageszeitung
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