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Jobverlust hallt in der Nacht nach
Überraschend: Arbeitslose träumen am häufigsten von der Arbeit. Das zeigt eine neue Studie mit rund 6000 Traumprotokollen.
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Wien – Ein Jobverlust verfolgt bis in den Schlaf und beeinflusst die Art und Weise, wie Menschen träumen. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Fachzeitschrift Dreaming veröffentlichte Studie, in der 6478 Traumberichte analysiert wurden. Geleitet wurde die Studie von der Organisationspsychologin Emily Cook und dem Technologen Kyle Napierkowski, durchgeführt wurde sie vom „Center for Organizational Dreaming“.
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Im Vergleich zu Erwerbstätigen geben Arbeitssuchen de häufiger berufsbezogene Trauminhalte zu Protokoll. Arbeitslose träumen etwa von der Rückkehr an alte Arbeitsplätze oder von Phantomaufgaben, die sie zu erledigen haben.
Die großangelegte Studie zeigt des Weiteren, dass Arbeitslosigkeit nicht nur verändert, wovon Menschenträumen, sondern auch, wie sie träumen. Die Forscher fanden heraus, dass Träume in Zeiten von Arbeitslosigkeit weniger lebhaft und weniger überraschend sind. Der visuelle Reichtum nimmt ab: Träume spielen sich oft an vagen Orten ab und waren insgesamt ärmer an Details. Außerdem beschreiben die Arbeitssuchenden seltener ungewöhnliche Traumentwicklungen oder Logikverschiebungen.
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Im Traum können belastende Themen der Arbeitswelt auftauchen. Vor allem Arbeitssuchende sind davon sehr häufig betroffen.
Die Studie stellt daher die Annahme in Frage, dass Träume zufällig oder rein symbolisch sind. Laut den Autoren deuten die Ergebnis se vielmehr darauf hin, dass in Träumen die Verarbeitung psychischer Belastungen stattfindet. Arbeitslose stünden mutmaßlich unter hohem Druck und erleben ihre Situation als besonders stressig, schambehaftet und sinn entleert, erklären Cook und Napierkowski. Ohne Job und mit den damit verbundenen finanziellen und seelischen Nöten kreise das Denken tagsüber vermutlich intensiv um das Thema Arbeit, so die Forscher. Dies schlage sich dann vermutlich in den In halten von Träumen nieder. Dazu Cook: „Träume können Veränderungen im mentalen Zustand registrieren, bevor Menschen sie artikulieren. Sie sind ein leises Signal dafür, wie große Veränderungen im Leben, etwa der Verlust des Arbeitsplatzes, verarbeitet werden.“ Auch aus anderen Publikationen ist bekannt, dass jene Menschen häufiger von ihrer Arbeit träumen, die diese als besonders belastend empfinden. Die neue Studie des „Center for Organizational Dreaming“ legt nahe, dass Arbeitslose noch stärker von Stressträumen betroffen sind.
Das Wichtigste aus dem Artikel:
Veränderte Trauminhalte: Arbeitslose berichten häufiger von berufsbezogenen Träumen, wie der Rückkehr an alte Arbeitsplätze oder Phantomaufgaben, im Vergleich zu Erwerbstätigen.
Weniger lebhafte Träume: Die Studie zeigt, dass Träume von Arbeitssuchenden weniger lebhaft und detailreich sind, oft an vagen Orten stattfinden und seltener ungewöhnliche Entwicklungen aufweisen.
Verarbeitung psychischer Belastungen: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Träume als Mittel zur Verarbeitung von Stress und psychischen Belastungen dienen, wobei Arbeitslose unter hohem Druck und Scham leiden.
Von Denise Neher, erschienen am 31.05.2025 in der Tiroler Tageszeitung
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