Arbeiten gehen trotz Schnupfen?

Kranke Arbeitnehmer gefährden die eigene Gesundheit und können Kollegen anstecken.

Innsbruck – mit dem Beginn der Schnupfensaison steigen auch die Viruszahlen und die Unsicherheit unter Arbeitnehmern ist groß: Trotz Schnupfen arbeiten und Kollegen gefährden oder zu Hause bleiben und um den Job bangen?

Laut dem aktuellen Arbeitsklima-Index gaben 65 Prozent der Österreicher an, in den letzten sechs Monaten trotz eingeschränkter Gesundheit gearbeitet zu haben. Vor allem auch aus Angst, den Job zu verlieren, was durch die Krise mit Sicherheit verstärkt wurde. Ein solches Verhalten gefährde die eigene Gesundheit, verzögere den Heilungsverlauf und sei eine Ansteckungsquelle für Kollegen, so Ärztekammerpräsident und Mediziner Artur Wechselberger. Zudem verursacht es durch die verminderte Leistungsfähigkeit Kosten für das Unternehmen und die Gesellschaft, etwa aufgrund verminderter Produktivität, häufigeren Fehlern oder erhöhten Unfallzahlen.

Grundsätzlich sollen Menschen nur gesund zur Arbeit gehen, rät der Mediziner. Auch die Ansteckungsgefahr, die von einer Verkühlung ausgehen könne, sei nicht zu unterschätzen. Daher sollten Berufstätige bei ersten Krankheitssymptomen, ob Schnupfen, Husten oder Fieber, unbedingt einen Arzt konsultieren. Es gilt zu eruieren, ob die auftretenden Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion zuzuordnen sind oder ob andere Ursachen dahinterstecken. Die Unterscheidung sei auch für Ärzte überaus schwierig und oft nur durch einen Corona-Test möglich, so Wechselberger.

Den vollständigen Artikel von Nina Zacke aus der Tiroler Tageszeitung finden Sie hier.

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